Feb 23
Vodafone und Arcor erwirtschaften mit zuletzt über drei Millionen DSL-Kunden und 36,2 Millionen Mobilfunkkunden im Weihnachtsquartal 2,268 Milliarden Euro.
Der Breitbandmarkt in Deutschland wächst weiter und Vodafone und Arcor profitieren von der anhaltenden Nachfrage nach DSL. Im Jahr 2008 konnte Vodafone einschließlich Arcor 520.000 neue DSL-Kunden gewinnen, allein im letzten Quartal 123.000. Mobilfunk nutzen inzwischen 36,169 Millionen Kunden von Vodafone, das sind 2,249 Millionen mehr als vor einem Jahr.
“Die Nachfrage nach Breitband ist weiterhin groß. Mit über drei Millionen DSL-Kunden und unserem leistungsfähigen eigenen Netz sind wir in diesem Markt sehr erfolgreich und für die nächsten Schritte bestens gerüstet. Telekommunikation und der Zugang zu Breitband-Internet ist die Lebensader für jede Wissensgesellschaft. Wir stehen in den Startlöchern, in die neuen Breitbandnetze für die Städte und die Versorgung der ländlichen Gebiete zu investieren. Dafür sind jetzt schnelle Entscheidungen der Politik für ordentliche Rahmenbedingungen notwendig”, kommentiert Friedrich Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung Vodafone Deutschland und Vorstandsvorsitzender Arcor AG.
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Feb 23
Es begann mit einer Aufsehen erregenden Versteigerung von Funkfrequenzen durch die deutsche Bundesregierung im Jahr 2000 für rund 50 Milliarden Euro. Damit wurde der Weg für eine mobile Datenübertragung auf der Überholspur frei gemacht, denn nur vier Jahre später am 12. Februar 2004, ging Vodafone als erster Netzbetreiber mit der Vermarktung von UMTS an den Start und läutete damit ein neues Mobilfunk-Zeitalter ein. Nach fünf Jahren und anfänglicher Skepsis nutzen heute acht Millionen Vodafone-Kunden UMTS.
Das erste UMTS-fähige Produkt war eine Mobile Connect Card, eine PC-Karte für das Notebook, mit der man mobil ins Internet gehen kann. Vor der Inbetriebnahme des Netzes führte Vodafone einen Test mit mehreren Tausend Firmenkunden durch. Dieser zeigte, dass das UMTS-Netz und die PC-Karte einwandrei funktionierten und damit bereit für die Vermarktung waren. Das Vodafone UMTS-Netz war zu diesem Zeitpunkt in mehr als 200 Städten in hoher Qualität verfügbar. Von da an konnten Vodafone Kunden mobil mit dem Notebook mit bis bis zu 384 Kilobit/s, also der sechsfachen ISDN-Geschwindigkeit, arbeiten. Die ersten UMTS-Handys folgten im Mai 2004.
Der schnelle mobile Zugriff auf das Firmennetzwerk ist dank UMTS ebenso problemlos möglich, wie beispielsweise die Ansicht von multimedialen Webseiten oder das Streaming von Videos. Grenzenloser Internetzugang, Multimedia auf dem Handy und mobiles Arbeiten ist mit dem Mobilfunkstandard der dritten Generation für jeden Wirklichkeit geworden.
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Vodafone hat aktuell etwa 20.000 GSM Basistationen und deckt mit diesen mehr als 99 Prozent der Bevölkerung ab. Mit mehr als 13.000 UMTS-Basisstationen werden mehr als 80 Prozent der Bevölkerung mit mobilem Breitband-Zugang mit Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 Mbit/s und im Uplink mit Geschwindigkeiten von bis zu 1,45 Mbit/s abgedeckt. An mehr als 350 HotSpots in Deutschland werden schon heute Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s und im nächsten Schritt Geschwindigkeiten von bis 14,4 Mbit/s erzielt. In ländlichen Regionen schließt UMTS als mobiles DSL die sogenannten “weißen Flecken” ohne DSL-Versorgung. Durch UMTS ist der Datenumsatz von Vodafone ohne SMS- und MMS-Versand kontininuierlich auf eine Milliarde Euro pro Jahr angewachsen.
Die Nachfolgegeneration von UMTS heißt LTE und steht für Long Term Evolution. Diese neue Technologie wird in Zukunft die mobilen Datenraten noch einmal deutlich erhöhen und die verfügbaren Funkfrequenzen noch flexibler und ökonomischer nutzen.
Feb 23
Allein über das deutsche Vodafone-Netz wurden im Jahre 2008 mehr als fünf Millionen echte Notrufe abgesetzt. Die Notrufe lösten meist Routineeinsätze aus.
Neben den zahlreichen Routineeinsätzen gab es im vergangenen Jahr auch etliche spektakuläre Notrufe und Rettungseinsätze in Deutschland, bei denen es manchmal um Leben und Tod ging:
So konnten im Dezember dank des Notrufes per Handy zwei orientierungslose Ausflügler in der Döberitzer Heide in Brandenburg gerettet werden. Die 58-jährige Rollstuhlfahrerin und ihr 66 Jahre alter Begleiter hatten sich in dem weitläufigen Gelände verirrt. Die Batterie des Elektrorollstuhls war leer und das Gefährt ließ sich nicht mehr bewegen. In ihrer Verzweiflung wählten sie mit ihrem Handy den Notruf. Ein Hubschrauberteam fand die Verirrten.
Mit Hilfe seines Mobiltelefones wurde in Düsseldorf ein schwer verletzter Arbeiter gerettet. Der 37-Jährige hatte sich beim Tragen von Glasscheiben in einem Treppenhaus beinahe einen Arm abgetrennt. Der stark Blutende alarmierte die Feuerwehr. Bevor er seinen Standort inmitten eines Industriegeländes durchgeben konnte, verlor er das Bewusstsein. Der Notarzt fand ihn über das Handy-Ortungssystem der Björn-Steiger-Stiftung. Die Erstversorgung leistete ein Vodafone-Mitarbeiter, der an diesem Wochenende im DRK-Rettungsdienst ehrenamtlich im Einsatz war.
Gefesselt im Kofferraum eines Autos konnte eine 26 Jahre alte Frau zwischen Weihnachten und Silvester in Kornwestheim (Ludwigsburg) die Polizei verständigen und so ihre eigene Entführung im letzten Moment verhindern. Der 26 Jahre alte Ex-Freund des Opfers hatte die Frau zuvor geschlagen, sie anschließend gefesselt und sie dann in seinen Kofferraum gelegt. Nach dem Anruf der Frau leitete die Polizei eine Großfahndung ein. Die Einsatzkräfte stoppten das Auto.
Die Telefonnummer 112 ist bereits in 34 europäischen Staaten die einheitliche Nummer in Notfällen und sie ist kostenlos aus allen Handynetzen in diesen Ländern zu erreichen. Das Bundesinnenministerium und der Deutsche Feuerwehrverband rufen bundesweit dazu auf, in Notfällen den Euronotruf “112″ zu nutzen.
Bei der Abgabe des Notrufes sind folgende Angaben wichtig: Wer ruft an? Was ist passiert? Wo ist es passiert? Beantworten Sie die Fragen der Leitstelle!
Der Anrufer sollte erst auflegen, wenn die angerufene Leitstelle keine Fragen mehr hat und das Gespräch beendet. Für Rückfragen sollte eine Rückrufnummer angegeben werden.